Rollenspiel als Missing Link der Fantastikgeschichte und -forschung
hrsg. von Tobias Unterhuber
Dezember 2025, Softcover, 62 S.
ISBN 978-3-86488-214-2, 13,80 € (D), 14,20 € (A), 15,20 CHF
Seit über 50 Jahren gibt es Pen-and-Paper-Rollenspiele. Von Beginn an beeinflusste diese einerseits neue und andererseits uralte Form des Spielens die Populärkultur oft unbemerkt und auf mannigfaltige Weise. Gerade die Fantastik ist in ihren zahlreichen medialen Formen und in ihrer heutigen Verfasstheit ohne den Einfluss der Rollenspiele kaum vorstellbar – egal, ob es sich um Der Herr der Ringe, Star Wars oder den Cthulhu-Mythos handelt.
Leider wurde diesen Einflüssen bisher kaum Beachtung geschenkt, aber mit der erneuten Popularität von Rollenspielen treten sie immer deutlicher zutage. So stellt sich die Frage, welche Bedeutung Rollenspiele insbesondere für die Fantastikgeschichte und damit verbunden auch für die Fantastikforschung haben.
Rollenspiel als Missing Link der Fantastikgeschichte und -forschung geht dieser Frage auf vielfältige Weise nach und zeigt auf, welches Potenzial in der Erforschung von Rollenspielen liegt.
Mit Beiträgen von:
Tobias Unterhuber, Niels Penke, Brigitte Rath, Markus Widmer, Laura Flöter-Fratesi, Evan Torner
[Erstveröffentlichung als Unterhuber, Tobias et al. »Rollenspiel als Missing Link der Fantastikge-schichte und forschung«. Zeitschrift für Fantastikforschung 12 (1), 2024, S. 1—39. DOI: https://doi.org/10.16995/zff.20329; geringfügig bearbeitete Druckversion]